Der Kernprozess soll nicht von Preisstufen oder Produktgrenzen eines SaaS-Anbieters abhängen.
Self-Hosting & Docker · Berlin
Eigene Webanwendungen kontrolliert betreiben – ohne eine neue Plattformabhängigkeit.
Wannsee.IT entwickelt und betreibt schlanke Webdienste auf reproduzierbarer Docker-Infrastruktur. Das Betriebsmodell bleibt nachvollziehbar: Anwendungscode im Image, Konfiguration außerhalb des Repositories, TLS und Routing zentral am Reverse Proxy.
Wann Self-Hosting passt
Kontrolle ist sinnvoll, wenn sie nicht mit unklarer Betriebsverantwortung erkauft wird.
Self-Hosting kann laufende SaaS-Abhängigkeiten reduzieren und Datenflüsse transparenter machen. Es verlangt aber klare Zuständigkeiten für Updates, Backups, Monitoring und Wiederherstellung.
Anwendung und Daten sollen in einer klar dokumentierten deutschen oder europäischen Infrastruktur liegen.
Ein abgegrenzter Webdienst lässt sich einfacher sicher betreiben als eine unkontrolliert wachsende Plattform.
Reproduzierbar statt handgebaut
Ein klarer technischer Standard für Entwicklung und Betrieb.
Container-Image
Anwendungscode und Abhängigkeiten werden beim Build installiert. Beim Start wird nichts nachgeladen.
Non-root-Betrieb
Der Webprozess läuft ohne Root-Rechte und ohne unnötige Linux-Capabilities.
Zentraler Reverse Proxy
TLS, Sicherheitsheader, gzip und Rate Limits bleiben am Front-Proxy gebündelt.
Keine Host-Ports
Der Webdienst wird ausschließlich über ein internes Docker-Netz an den Proxy angebunden.
Healthcheck
Der Container meldet seinen Zustand mit Bordmitteln des Images und ohne zusätzliche Diagnosepakete.
Backup & Rollback
Release-Stand, Konfiguration und veränderliche Daten erhalten getrennte Sicherungs- und Rückfallwege.
Abgrenzung
Self-Hosting ist kein Ersatz für Betriebsklarheit.
Nicht jedes Unternehmen sollte Anwendungen selbst administrieren. Vor einer Umsetzung werden Schutzbedarf, Verfügbarkeit, Updatefähigkeit und Verantwortlichkeiten geprüft.
- Geeignet für klar abgegrenzte Webanwendungen und Portale
- Geeignet für API-Dienste und Automatisierungsbausteine
- Nicht als pauschaler 24/7-Managed-Service angeboten
- Keine unkontrollierte Veröffentlichung von Datenbanken oder Admin-Oberflächen
- Keine Portfreigaben pro Projekt
Berlin & DACH
Technische Umsetzung aus Berlin-Wannsee.
Das Hosting kann je nach Projekt auf vorhandener Kundeninfrastruktur oder einer klar abgegrenzten Cloud-Umgebung erfolgen. Für Wannsee.IT selbst wird ein Docker-/nginx-Stack auf Hetzner Cloud eingesetzt.
Self-Hosting für KMU einordnenTypische Kombinationen
- FastAPI oder statische Website im Container
- MariaDB in einem internen Datenbanknetz
- nginx als zentraler Reverse Proxy
- Let's Encrypt mit getrenntem Zertifikat je Projekt
- Dev-Umgebung mit zusätzlichem Zugriffsschutz
Technische Plattform
Managed Self-Hosting
Das Kompetenzprojekt zeigt das standardisierte Betriebsmodell von Build und Container bis Proxy, TLS und Healthcheck.
Plattform ansehenSelbst gehostete Fachanwendung
PIXFUX
PIXFUX verbindet E-Commerce-Bildworkflow, Datei- und Metadatenhaltung mit reproduzierbarer Bereitstellung.
PIXFUX ansehenNächster Schritt
Erst Anwendung und Betriebsverantwortung abgrenzen.
Der Betriebsportal-MVP oder ein Prozess-Check schafft die fachliche Grundlage. Anschließend wird das passende Hostingmodell festgelegt.