Self-Hosting & Docker · Berlin

Eigene Webanwendungen kontrolliert betreiben – ohne eine neue Plattformabhängigkeit.

Wannsee.IT entwickelt und betreibt schlanke Webdienste auf reproduzierbarer Docker-Infrastruktur. Das Betriebsmodell bleibt nachvollziehbar: Anwendungscode im Image, Konfiguration außerhalb des Repositories, TLS und Routing zentral am Reverse Proxy.

Wann Self-Hosting passt

Kontrolle ist sinnvoll, wenn sie nicht mit unklarer Betriebsverantwortung erkauft wird.

Self-Hosting kann laufende SaaS-Abhängigkeiten reduzieren und Datenflüsse transparenter machen. Es verlangt aber klare Zuständigkeiten für Updates, Backups, Monitoring und Wiederherstellung.

01
Eigene Prozesslogik

Der Kernprozess soll nicht von Preisstufen oder Produktgrenzen eines SaaS-Anbieters abhängen.

02
Kontrollierter Datenstandort

Anwendung und Daten sollen in einer klar dokumentierten deutschen oder europäischen Infrastruktur liegen.

03
Überschaubarer Dienst

Ein abgegrenzter Webdienst lässt sich einfacher sicher betreiben als eine unkontrolliert wachsende Plattform.

BETRIEBSMODELL

Reproduzierbar statt handgebaut

Ein klarer technischer Standard für Entwicklung und Betrieb.

01

Container-Image

Anwendungscode und Abhängigkeiten werden beim Build installiert. Beim Start wird nichts nachgeladen.

02

Non-root-Betrieb

Der Webprozess läuft ohne Root-Rechte und ohne unnötige Linux-Capabilities.

03

Zentraler Reverse Proxy

TLS, Sicherheitsheader, gzip und Rate Limits bleiben am Front-Proxy gebündelt.

04

Keine Host-Ports

Der Webdienst wird ausschließlich über ein internes Docker-Netz an den Proxy angebunden.

05

Healthcheck

Der Container meldet seinen Zustand mit Bordmitteln des Images und ohne zusätzliche Diagnosepakete.

06

Backup & Rollback

Release-Stand, Konfiguration und veränderliche Daten erhalten getrennte Sicherungs- und Rückfallwege.

Abgrenzung

Self-Hosting ist kein Ersatz für Betriebsklarheit.

Nicht jedes Unternehmen sollte Anwendungen selbst administrieren. Vor einer Umsetzung werden Schutzbedarf, Verfügbarkeit, Updatefähigkeit und Verantwortlichkeiten geprüft.

  • Geeignet für klar abgegrenzte Webanwendungen und Portale
  • Geeignet für API-Dienste und Automatisierungsbausteine
  • Nicht als pauschaler 24/7-Managed-Service angeboten
  • Keine unkontrollierte Veröffentlichung von Datenbanken oder Admin-Oberflächen
  • Keine Portfreigaben pro Projekt

Berlin & DACH

Technische Umsetzung aus Berlin-Wannsee.

Das Hosting kann je nach Projekt auf vorhandener Kundeninfrastruktur oder einer klar abgegrenzten Cloud-Umgebung erfolgen. Für Wannsee.IT selbst wird ein Docker-/nginx-Stack auf Hetzner Cloud eingesetzt.

Self-Hosting für KMU einordnen

Typische Kombinationen

  • FastAPI oder statische Website im Container
  • MariaDB in einem internen Datenbanknetz
  • nginx als zentraler Reverse Proxy
  • Let's Encrypt mit getrenntem Zertifikat je Projekt
  • Dev-Umgebung mit zusätzlichem Zugriffsschutz

Technische Plattform

Managed Self-Hosting

Das Kompetenzprojekt zeigt das standardisierte Betriebsmodell von Build und Container bis Proxy, TLS und Healthcheck.

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Selbst gehostete Fachanwendung

PIXFUX

PIXFUX verbindet E-Commerce-Bildworkflow, Datei- und Metadatenhaltung mit reproduzierbarer Bereitstellung.

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Nächster Schritt

Erst Anwendung und Betriebsverantwortung abgrenzen.

Der Betriebsportal-MVP oder ein Prozess-Check schafft die fachliche Grundlage. Anschließend wird das passende Hostingmodell festgelegt.